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Technologieunterstütztes Journaling zur Verbesserung des mentalen Wohlbefindens von Studenten: Humanoider Roboter vs. Sprachassistent


Kernkonzepte
Robotergestütztes Journaling bietet Vorteile gegenüber der Unterstützung durch Sprachassistenten für reichhaltige Offenbarungen zur Verbesserung des mentalen Wohlbefindens von Studenten.
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Technologieunterstütztes Journaling mit sozialen Robotern (SR) und Sprachassistenten (VA) wurde untersucht. Nur im Roboterzustand wurden Stimmungsverbesserungen, höhere Offenbarungsniveaus und positive Wahrnehmungen im Laufe der Zeit festgestellt. Die Studie zielt darauf ab, die Machbarkeit von SR und VA für reichhaltige Offenbarungen im Journaling zu untersuchen. Forschungsfragen: Unterschiede in der mentalen Gesundheit, wahrgenommene Selbstoffenbarung und Wahrnehmung des Agenten zwischen VA und SR. Methoden: Teilnehmer: 42 Studenten, 4-wöchiges Design mit 4 Sitzungen. Agenten: Roboter Pepper (SR) und Google Nest Mini (VA). Aktivitäten: Journaling und Fragebogenbeantwortung. Ergebnisse: Nur im SR-Zustand wurden Stimmungsverbesserungen und höhere Offenbarungsniveaus festgestellt. Nur im SR-Zustand zeigte sich eine Abnahme des Unbehagens im Laufe der Zeit. Diskussion: SR-Journaling zeigte Vorteile gegenüber VA-Journaling. Mögliche Erklärungen für die Ergebnisse wurden diskutiert. Einschränkungen und zukünftige Arbeit: Unvorhergesehene Ergebnisse im VA-Zustand. Weitere Analysen und Untersuchungen sind erforderlich.
Statistiken
Ergebnisse zeigen, dass nur im SR-Zustand nach dem Journaling signifikant niedrigere Werte für negative Stimmungsniveaus festgestellt wurden. Nur im SR-Zustand zeigte sich eine signifikante Zunahme des wahrgenommenen Offenbarungsniveaus im Laufe der Zeit. Im SR-Zustand wurde eine signifikante Abnahme des Unbehagens im Laufe der Zeit festgestellt.
Zitate
"Unsere Ergebnisse legen nahe, dass robotergestütztes Journaling einige Vorteile gegenüber der Unterstützung durch Sprachassistenten bietet."

Wesentliche Erkenntnisse destilliert aus

by Batuhan Sayi... bei arxiv.org 03-11-2024

https://arxiv.org/pdf/2403.05083.pdf
Technology-assisted Journal Writing for Improving Student Mental  Wellbeing

Tiefere Untersuchungen

Wie können die Ergebnisse auf andere Bildungsbereiche außerhalb der Universität angewendet werden?

Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass die Verwendung von sozialen Robotern beim Journaling einen positiven Einfluss auf die Stimmung und die Selbstoffenbarung von Studenten haben kann. Diese Erkenntnisse könnten auch auf andere Bildungsbereiche außerhalb der Universität angewendet werden, wie beispielsweise in Schulen oder beruflichen Weiterbildungsprogrammen. Durch die Integration von Robotern in den schulischen Kontext könnten Schüler dabei unterstützt werden, ihre Gedanken und Gefühle auf eine strukturierte und unterstützende Weise auszudrücken. Dies könnte dazu beitragen, das emotionale Wohlbefinden und die Selbstreflexion der Schüler zu verbessern.

Gibt es mögliche Nachteile oder Einschränkungen bei der Verwendung von Robotern für das Journaling?

Obwohl die Verwendung von Robotern beim Journaling viele Vorteile bietet, gibt es auch potenzielle Nachteile und Einschränkungen. Ein mögliches Problem könnte die fehlende menschliche Empathie und emotionale Intelligenz des Roboters sein, was dazu führen könnte, dass einige Studenten möglicherweise nicht die gleiche Verbindung oder Unterstützung empfinden wie bei einem menschlichen Therapeuten. Darüber hinaus könnten Datenschutzbedenken auftreten, da die Offenbarung persönlicher Gedanken und Gefühle an einen Roboter Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre aufwerfen könnte. Es ist auch wichtig zu beachten, dass nicht alle Studenten möglicherweise offen für die Interaktion mit einem Roboter sind und einige möglicherweise eine menschlichere Unterstützung bevorzugen.

Wie könnte die Integration von Robotern in andere therapeutische Aktivitäten außerhalb des Journalings aussehen?

Die Integration von Robotern in andere therapeutische Aktivitäten außerhalb des Journalings könnte vielfältig sein. Zum Beispiel könnten Roboter in der Verhaltenstherapie eingesetzt werden, um positive Verhaltensweisen zu fördern und emotionale Unterstützung zu bieten. In der kognitiven Verhaltenstherapie könnten Roboter verwendet werden, um bei der Identifizierung und Bewältigung von negativen Denkmustern zu helfen. Darüber hinaus könnten Roboter in der Kunsttherapie eingesetzt werden, um kreative Ausdrucksformen zu fördern und den therapeutischen Prozess zu unterstützen. Die Integration von Robotern in therapeutische Aktivitäten außerhalb des Journalings könnte dazu beitragen, den Zugang zur Therapie zu verbessern und die Wirksamkeit der Behandlung zu steigern.
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