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Co-Konstruktion eines dynamischen zeitlichen Visualisierungstools in der elektronischen Patientenakte


Core Concepts
Die Anwendung akademischer Empfehlungen zur Nutzerbeteiligung und Mensch-Computer-Interaktion hat unsere Fähigkeit, die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen, erheblich verbessert.
Abstract
ERIOS ist eine gemeinsame Initiative von Dedalus, einem Anbieter von Gesundheitssoftware, dem Universitätsklinikum Montpellier und der Universität Montpellier. Ziel ist es, Forschung und Entwicklung direkt im Krankenhaus zu integrieren und gemeinsam mit Endnutzern Komponenten der elektronischen Patientenakte (EPA) zu entwickeln. Das Projekt startete mit zwei Anwendungsfällen, die zur Entwicklung von Komponenten für die dynamische zeitliche Visualisierung führten, die nun in spezielle Dashboards integriert sind. Die Anwendung akademischer Empfehlungen zur Nutzerbeteiligung und Mensch-Computer-Interaktion hat unsere Fähigkeit, die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen, erheblich verbessert. Für den ersten Anwendungsfall "IsoPsy" ging es um die Koordination von Aufgaben im Zusammenhang mit der Überwachung der therapeutischen Isolierung in der Psychiatrie. Hier wurde ein Zeitstrahl-Komponente entwickelt, die eine Priorisierung und Filterung der Aufgaben ermöglicht und so die Antizipation von Aufgaben erleichtert. Für den zweiten Anwendungsfall "AtbViz" ging es um die Visualisierung von Daten zur Verwaltung von Antiinfektiva. Hier wurde eine synchronisierte Darstellung mehrerer Zeitstrahl- und Grafikkomponenten entwickelt, um den Nutzern ein umfassendes Bild der relevanten Informationen zu bieten. Die Zusammenarbeit zwischen Endnutzern und Entwicklern im Krankenhaus hat sich als sehr wertvoll erwiesen, um die Konzeption und Verbesserung der EPA-Komponenten zu optimieren. Es wurden jedoch auch Herausforderungen bei der Interoperabilität zwischen Informationssystemen und der Integration externer Bibliotheken deutlich.
Stats
Ein Arzt im Krankenhaus verbringt durchschnittlich 5,3 Stunden pro Tag mit der Nutzung seiner elektronischen Patientenakte, im Vergleich zu nur 1,3 Stunden im direkten Kontakt mit Patienten.
Quotes
"Die Anwendung akademischer Empfehlungen zur Nutzerbeteiligung und Mensch-Computer-Interaktion hat unsere Fähigkeit, die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen, erheblich verbessert." "Ein Arzt im Krankenhaus verbringt durchschnittlich 5,3 Stunden pro Tag mit der Nutzung seiner elektronischen Patientenakte, im Vergleich zu nur 1,3 Stunden im direkten Kontakt mit Patienten."

Key Insights Distilled From

by Loui... at arxiv.org 04-02-2024

https://arxiv.org/pdf/2404.00061.pdf
ERIOS

Deeper Inquiries

Wie können die entwickelten Visualisierungskomponenten auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens eingesetzt werden?

Die entwickelten Visualisierungskomponenten, insbesondere die dynamischen und interaktiven zeitlichen Darstellungen, können auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens vielfältig eingesetzt werden. Zum Beispiel könnten sie in der Verwaltung von Medikamenten, der Überwachung von Behandlungsverläufen, der Planung von Operationen oder der Koordination von Pflegepersonal und Ressourcen verwendet werden. Durch die Anpassung der Visualisierungen an die spezifischen Anforderungen verschiedener Gesundheitsbereiche könnten sie dazu beitragen, Prozesse zu optimieren, die Effizienz zu steigern und die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern.

Welche Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit müssen bei der Entwicklung solcher Visualisierungstools berücksichtigt werden?

Bei der Entwicklung von Visualisierungstools im Gesundheitswesen müssen Datenschutz- und Sicherheitsbedenken eine zentrale Rolle spielen. Da diese Tools sensible Patientendaten verarbeiten, ist es entscheidend, sicherzustellen, dass die Daten verschlüsselt sind, der Zugriff auf die Informationen streng kontrolliert wird und die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen gewährleistet ist. Zudem müssen Maßnahmen zur Verhinderung von Datenlecks, zur regelmäßigen Überprüfung der Sicherheitsprotokolle und zur Schulung des Personals im Umgang mit sensiblen Daten implementiert werden. Die Einhaltung von Datenschutzstandards wie der DSGVO ist unerlässlich, um das Vertrauen der Patienten in die Sicherheit ihrer Daten zu gewährleisten.

Inwiefern können die gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Gesundheitspersonal beitragen?

Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Entwicklung und Implementierung von Visualisierungstools im Gesundheitswesen können erheblich zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit des Gesundheitspersonals beitragen. Durch die Bereitstellung benutzerfreundlicher und effizienter Tools können Arbeitsabläufe optimiert, die Arbeitslast reduziert und die Fehleranfälligkeit verringert werden. Dies kann zu einer Steigerung der Produktivität, einer besseren Arbeitszufriedenheit und einer geringeren Burnout-Rate bei den Mitarbeitern führen. Darüber hinaus können gut gestaltete Visualisierungstools dazu beitragen, die Interaktion zwischen den Mitarbeitern zu verbessern, die Kommunikation zu erleichtern und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams zu fördern. Letztendlich können diese Verbesserungen dazu beitragen, die Qualität der Patientenversorgung zu steigern und das Gesundheitssystem insgesamt effizienter zu gestalten.
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